Die häufigsten Fehler beim Auswandern

Häufigste Fehler bei der Auswanderung

Heute schreibe ich über ein Thema, das viele angehende Auswanderer bewegt: Das Finanzielle, die Kosten, die bei einer Auswanderung auf dich zukommen. Hier ein Extrem-Beispiel, wie man es NICHT machen sollte – gesehen habe ich es einmal in der TV-Sendung „Goodbye Deutschland“: Es ging um eine vierköpfige Familie, die nach Neuseeland ausgewandert ist.

Folgende Fehler haben sie gemacht:

 

#1. Anstatt sich vorher einen Job oder eine Einkommensquelle im neuen Land zu sichern, sind sie gleich mit ihrem kompletten Hausstand nach Neuseeland gezogen.

 

#2. Die Familie ist ohne Work- oder Residence-Visa nach Neuseeland gekommen und musste deshalb 15% MwSt. auf den GESAMTEN Inhalt ihres Umzugscontainers zahlen!

 

#3. Anstatt in eine günstigen Immobilie, ist die Familie in ein schickes Mietshaus in Wellington gezogen.

 

#4. Vor Ort hatten sie hohe monatliche Ausgaben und KEINE Einnahmen, denn über ein Jahr lang blieb die Jobsuche in Neuseeland erfolglos!

 

Das Resultat: Innerhalb eines Jahres hat die Familie ihr Budget von 80 tausend Euro aufgebraucht. In diesem Fall war die Auswanderung also richtig teuer.

 

ABER: Das muss nicht sein, wenn man gut plant, denn ich selbst habe damals ca. 10 Tausend Euro ausgegeben und ich kenne Familien, die mit einem Budget von 20 Tausend Euro ausgewandert sind.

 

Je besser und intensiver du dich vorbereitest (z.B. auch mit meinem Webinar) desto günstiger wird die Auswanderung.

 

Folgende Punkte solltest du vorher einmal berechnen und recherchieren, um einen ersten Überblick zu haben:

Neben den Kosten für Flüge, Umzug, Visa-Gebühren, Versicherungen, Auswanderungsberatung, Übersetzungen, möglicherweise Sprachtests und Gesundheits-Checks – solltest du VORHER folgende Dinge berechnen:

  • Die Lebenshaltungskosten in deinem Traumland (Was kosten Lebensmittel, Internet/Telefon, Auto etc. vor Ort).
  • Wie hoch ist die Miete für ein Haus oder eine Wohnung? (Willst du möbliert mieten und sparst dir damit den Umzug aus Deutschland? Bzw. verkaufst deine Möbel in D.)
  • Wie sieht der Arbeitsmarkt im Zielland aus? (Hier empfiehlt es sich, erst auszuwandern, wenn der Job sicher ist. Hat man bei der Auswanderung keinen Job/kein Einkommen – gibt es eine Faustregel, siehe unten.)
  • Wer sich im Ausland selbständig machen will, muss einen Business-Plan erstellen und die zu erwartenden Kosten für den Business-Aufbau berechnen und diese zu den Lebenshaltungskosten addieren.
  • Wer als Familie auswandert muss sich fragen, ob es nicht mehr Sinn macht, dass erst ein Elternteil vorausgeschickt wird, um einen Job/Wohnung/Auto/Schule etc. zu suchen/zu organisieren und dann der Rest der Familie nachkommt.

Wichtig: Für Unvorhergesehenes immer ein Polster kalkulieren. Im Notfall werden die Flugtickets nach Deutschland übrigens NICHT vom deutschen Konsulat bezahlt.

Als Faustregel gilt, dass man im Zielland mindestens 6 Monate, besser noch 9 bis 12 Monate ohne geregeltes Einkommen mit dem Startkapital über die Runden kommen muss.

 

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