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Auswandern als Rentner

Die beliebtesten Auswanderer-Ziele für Rentner

Auswandern als Rentner nehmen sich viele vor! Wenn du an deinen wohlverdienten Ruhestand denkst, kommen dir sicher auch Gedanken über eine mögliche Auswanderung in den Sinn. Jedes Jahr werden Rankings erstellt, die verschiedene Aspekte berücksichtigen, um die besten Länder für den Ruhestand zu ermitteln.

Deutsche Ruheständler bevorzugen oft Länder, die an Deutschland grenzen und klimatisch und gesellschaftlich ähnlich sind. Österreich und die Schweiz sind dabei die Spitzenreiter. Der Grund: Die räumliche Nähe zur alten Heimat, die gleiche Sprache und ein erstklassiges Gesundheitssystem machen den Übergang besonders einfach.
Auch Spanien, Frankreich und Italien sind gefragte Ziele. Doch nicht nur Europa lockt, auch Länder außerhalb Europas sind attraktiv. Die USA sind ein begehrtes Ziel, ebenso wie Kanada.
Ein neuer Top-Favorit in Europa ist aktuell Griechenland: Durch eine Pauschalsteuer von nur 7 % für ausländische Rentner und die im Vergleich zu Deutschland deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten belegt das Land in aktuellen Indizes oft den ersten Platz. Vor allem der entspannte Lebensstil („Siga-Siga“) und das milde Klima auf den Inseln ziehen Deutsche an.

Spezialisierte Rankings von Auswanderungsagenturen

Agenturen, die sich auf Auswanderung im Alter spezialisiert haben, haben ihre eigenen Rankings erstellt. Lange stand Portugal an erster Stelle. Der Grund: Es gilt als eines der sichersten Länder der Welt mit einer sehr hohen Umweltqualität. Zwar wurden die steuerlichen Vorteile (NHR-Status) für Neuanmeldungen Ende 2023 eingeschränkt, doch die Herzlichkeit der Menschen und die gute englische Sprachversorgung in den Küstenregionen halten Portugal attraktiv.
Deshalb ist auch Malta als Auswanderungsland für Rentner beliebt: Das Gesundheitssystem Maltas hält sich im internationalen Vergleich auf den oberen fünf Rängen. Zudem ist Englisch Amtssprache, was die Bürokratie massiv vereinfacht. Die geringe Größe des Landes sowie die historischen und geografischen Besonderheiten sprechen für den Inselstaat.

Wer ein begrenztes Budget hat, schaut heute zudem verstärkt auf Bulgarien oder Georgien. Warum? In diesen Ländern bekommt man für seine Rente die höchste Kaufkraft in ganz Europa – oft sind die Mieten und Lebensmittelkosten nur halb so hoch wie in Deutschland.
Außerhalb Europas steht Panama ganz oben auf der Liste. Durch das „Pensionado-Visum“ erhalten Rentner dort lebenslange Rabatte auf Restaurantbesuche, Stromrechnungen und sogar Arztkosten, was das Land zum weltweiten Spitzenreiter in Sachen Rentner-Privilegien macht.

Voraussetzungen für die Auslandsrente

Du möchtest deine deutsche Rente im Ausland empfangen? Hier sind einige wichtige Informationen dazu: Grundsätzlich kannst du deine in Deutschland erworbene Rente ins Ausland überweisen lassen. Wenn du dich vorübergehend (weniger als sechs Monate) oder dauerhaft in ein EU-Land, Island, Liechtenstein, Norwegen oder die Schweiz bewegst, ändert sich dein Rentenanspruch nicht. Die volle Rente wird weiterhin ausgezahlt.
Neuheit beim Lebensnachweis: Seit kurzem müssen viele Rentner im Ausland nicht mehr jedes Jahr zum Konsulat, um zu beweisen, dass sie noch leben. Der „Lebensnachweis“ erfolgt für viele Länder mittlerweile digital oder über einen automatischen Datenabgleich zwischen den Behörden, was den Papierkram im Ruhestand massiv erleichtert.

Rentenzahlungen außerhalb der EU

Wenn du dich allerdings in Länder außerhalb des EU-Raums bewegst, die kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland haben, können Einschränkungen oder Abzüge auf dich zukommen. Bei Auszahlungen außerhalb der EU können zudem Wechselkursverluste auftreten. Wichtig ab 2026: In einigen Ländern wird die Rentenzahlung per Scheck endgültig eingestellt und nur noch per Banküberweisung getätigt. Es wird empfohlen, frühzeitig Informationen über deine Rentenbezüge einzuholen und deine neue Adresse der Rentenversicherung mitzuteilen, sobald du Deutschland verlässt.

 

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3 Kommentare zu „Auswandern als Rentner“

  1. Wer ergänzend Grundsicherung im Alter bekommt, muss eine Meldeadresse in Deutschland haben, sonst wird der Grundsicherungsanteil abgezogen. Absurd, wenn man bedenkt, wie viel Millionen Euro an Kindergeld jedes Jahr ins EU-Ausland transferiert werden. Ausgerechnet die Ärmsten, die z.B. in Bulgarien oder Rumänien mit ihrer Grundsicherung ( inkl. Rentenanteil ) leben könnten, müssen hier bleiben. Dabei wird ihnen in Deutschland jeder Euro, den sie dazuverdienen, von der Grundsicherung abgezogen. Ich hoffe für diese Menschen, dass die Gesetzeslage sich irgendwann ändert, da ja schließlich auch der Wohnraum, den die Rentner einnehmen, dringend gebraucht wird und der Anteil an Grundsicherungsempfängern stetig wächst.

  2. Statt Wechselrisiko bei Wohnsitz im nicht-europäischen Ausland empfiehlt es sich die Rentenzahlungen weiterhin auf ein Konto in Deutschland vorzunehmen. Die steuerliche Benachteiligung von Rentnern im Ausland ist mittlerweile meiner Meinung nach haarsträubend. Offensichtlich glauben die Finanzbehörden das nur extrem reiche Rentner im Ausland leben.

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